Die original SONY-Stativschellen sind nicht Arca-Swiss-kompatibel. Man kann sich entweder mit der Montage einer Arca-Swiss-kompatiblen Schnellwechselplatte behelfen oder indem man den Stativfuß durch ein Drittherstellerfabrikat austauscht.

Abmessungen & Gewicht
Beim Sony 200-600 F5.6-6.3 G OSS ist ein besonders guter Fuß der von Leofoto, Modell SF-02. Es gibt den Objektivfuß unter der Bezeichnung SF-02 sowie SF-02N. Ich denke jedoch, dass es trotz der unterschiedlichen Bezeichnungen keine Unterschiede beim Produkt selbst gibt.
Da man im Internet kaum Informationen darüber bekommt, möchte ich hier ein Bild veröffentlichen, das zumindest das Gewicht und die Abmessungen darstellt.


Und hier nochmal in Textform:
- Länge: 126mm
- Höhe: 33mm
- Gewicht: 109g
- Die Breite dürfte zw. 38mm und 39mm liegen
Den Fuß gibt es aktuell ab 69 Euro, ist jedoch momentan ausverkauft. Ich konnte ihn bei Kamera-Express für 81 Euro Ebbes ergattern. Es war wohl das letzte Stück. Inzwischen wieder ausverkauft.
Besonderheiten
Der Stativfuß hat folgende Besonderheiten:
- Ebenso komfortabel und ohne Werkzeuge anzubringen und zu beseitigen wie das Original – über ein Rändelrad zum Anziehen und Lösen sowie eine Taste zum Entreigeln und Abnehmen.
- Der Stativfuß ist mit einer Länge von 126mm ca. 36mm länger als das Original.
- Hochwertige Verarbeitung, gefertigt aus 6061-T6 Aluminium, in schwarz eloxiert
- Arca-Swiss-Fräsung im Fuß integriert.
- Zwei Bohrungen mit 1/4-Zoll- und 3/8-Zoll-Gewinde ebenso wie beim Original
- Zwei mit beiliegendem Imbusschlüssel entfernbare Sicherungsschrauben jeweils an den beiden Enden des Fußes, die verhindern, dass beim Lösen der Stativklemme das Objektiv rausrutscht.
- Leofoto Quick Detatch-Buchse (QD) zur Befestigung eines Leofoto Tragegurts SP-01 – Preise hier….

Der Gurt mit dem QD-System mag eine gute Idee sein, jedoch finde ich die Umsetzung nicht besonders gelungen. Der Gurt ist recht schmal, hat kein Schnelleinstellungssystem für die Längenanpassung und auch kein Schulterpolster. Das Material macht eher einen billigen Eindruck. Bei einem YouTube-Video wurde das ebenfalls bemängelt.