Eisvogeljagd

Immer wieder mal begab ich mich mit einem langen Tele nach Hofheim-Wildsachsen zu den Thierbachweihern auf Eisvogeljagd. Dort sind mindestens zwei Eisvögel, die immer wieder mal auftauchen und verschwinden. Die kleinen bunten Vögel mit dem langen Schnabel sind sehr scheu. Man bekommt sie selten zu Gesicht. Und wenn dann mal ein Exemplar in Sichtweite ist, ist er auch schnell wieder verschwunden, sobald man sich bewegt.

Komplett in Tarnung (gekauft bei DECATHLON)

Die folgende Karte zeigt die Weiher an denen sich das Eisvogelpärchen rumtreibt.

Bei den letzten Besuchen bin ich von einem Weiher zum nächsten marschiert, in der Hoffnung einen Eisvogel vor die Linse zu bekommen. Heute verfolgte ich eine andere Strategie. Ich legte mich auf einen Steg und wartete ab, was passiert. Und tatsächlich kam der Eisvogel und setzte sich wenige Meter vor mir auf einen Ast. Doch sobald ich die Kamera zückte und das Objektiv auf ihn richtete, ist er auch schon wieder weggeflogen.

Ich blieb einfach auf dem Steg liegen und wartete bis er wieder kam. Diesmal bewegte ich mich langsamer, richtete das Objektiv auf ihn und schoss einige Fotos mit dem lautlosen elektronischen Verschluss.

Ich lag bäuchlings auf dem Steg, und der Eisvogel war rechts auf einem der Äste
Eiskalt erwischt den Eisvogel

Die Ausrüstung

Fotografiert habe ich mit der Leica SL2-S und dem Sigma 150-600mm F5.0-6.3 DG DN OS Sports. Fotografiert habe ich mit voller Brennweite, also 600mm. Einen Telekonverter habe ich (noch) nicht. Ich bin mir noch unschlüssig, ob das bei dem lichtschwachen Objektiv Sinn macht. Da braucht man dann schon viel Licht.

Update 26.05.2023 – Ich hatte den 1,4x Telekonverter von SIGMA (TC-1411). Ich war mit der Qualität der Fotos nicht zufrieden. Daher habe ich das Teil wieder verkauft und nutze das SIGMA Sports 150-600 weiterhin ohne Telekonverter.

Update – Eisvogeljagd II


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