Langwarder Grodens Vogelwelt

Die Küste bei Fedderwardersiel ist ein kleines Paradies für Vögel. Ich konnte mich hier mit meinem Sigma 150-600mm DG DN Sports austoben. 600mm Tele klingen erstmal viel, aber bei Vögeln kann man eigentlich nie genug Brennweite am langen Ende haben.

Das Sigma 150-600mm DG DN Sports liefert eine solide Leistung.

Mein 1,4x-Telekonverter von Sigma hat sich dabei als schlechte Lösung erwiesen. Die Qualität der Fotos hat bei Verwendung des Konverters deutlich gelitten. Inzwischen habe ich das Ding verkauft.

Die Investition des SIGMA TC-1411 kann man sich sparen.
Hier ein Beispiel bei einem Nikon 1,4fach-Konverter, den man sich sparen kann!

Die Vögel

Ich konnte längst nicht alle Vögel zufriedenstellend ablichten, wie z.B. den Säbelschnäbler.

Säbelschnäbler – Foto: Axel Aßmann/www.naturgucker.de

Ich präsentiere hier eine kleine Auswahl der Vögel, die ich relativ gut einfangen konnte.

Star

Der Star ist in der Gegend häufig anzutreffen. Er ist nicht so scheu, hat sich vermutlich an die Touristen gewöhnt und lässt sich relativ gut fotografieren.

Im Frühjahr schimmert der Star grünlich, violett und bronzefarben – so war es auch als ich die Stare in Butjadingen fotografierte; ansonsten können sie leicht mit Amseln verwechselt werden

Im Frühjahr: Hier sieht man schön das schimmernde Federkleid des Stars

Rotschenkel

Auch der Rotschenkel ist ein Kerlchen, das man sehr häufig antrifft. Entweder ist der Rotschenkel mit Futtersuche im Watt beschäftigt, oder er ruht sich auf einem Pfahl aus und präsentiert sich als Fotoobjekt. Er mag die Salzwiesen, wie man sie im Langwarder Groden vorfindet.

Der Rotschenkel mit leuchtend roten Beinen

Austernfischer

Den Austernfischer bekommt man nicht ganz so leicht nah an die Linse. Er fliegt schneller weg als ein Rotschenkel.

Sein Name ist irreführend; denn er frisst keine Austern, und fischen tut er auch nicht. Er ernährt sich bevorzugt von Muscheln, Würmern und Krebsen.

Unverkennbar – der Austernfischer mit roten Augen und langem, roten Schnabel

Schafstelze

Wenn es nach mir ginge, würde die Schafstelze Gelbbäuchlein heißen. Die Schafstelze ernährt sich gerne von Insekten, die von Weidetieren (u.a. Schafe) aufgescheucht werden und erhielt so ihren Namen.

Glückstreffer – die Schafstelze ist nicht so leicht zu fotografieren

Wiesenpieper

Der Wiesenpieper ist farblich gut an seine Umgebung angepasst, sodass er in der Vegetation kaum zu sehen ist. Gut zu fotografieren ist er auf einem Pfahl ausruhend. Der Kuckuck legt gern sein Ei in das Nest des Wiesenpiepers. Warum sollte man sich auch die Mühe machen, ein eigenes Nest zu bauen, wenn der Wiesenpieper schon vorgesorgt hat?

Der Wiesenpieper mag zum Glück Pfähle – da kann man ihn gut fotografieren.

Rauchschwalbe

Schwalben sind klein und flink, unruhig und ständig flatternd unterwegs. Bisher konnte ich noch keine Schwalbe einfangen – bis auf die Rauschwalbe.

Sie hält sich gerne auf Schornsteinen auf, wo sie ihr schwarzes Federkleid erhält – daher Rauchschwalbe……

Neee Blödsinn, sie raucht auch nicht. In früheren Jahrhunderten flogen die Rauchschwalben vielfach durch die Öffnungen im Giebel ein und aus, durch die auch der Rauch des Herdfeuers abzog. So kam der Name zustande.

Rauchschwalben fliegen bis zu 20 Meter pro Sekunde bei vier bis zehn Flügelschlägen.

Ein seltener Anblick – eine rastende Rauchschwalbe

Feldhase

Zwar kein Vogel, aber ebenfalls sehr häufig im Langwarder Groden anzutreffen, ist der hundsgemeine Feldhase.

Hundsgemeiner Feldhase

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